Posttraumatische Belastungsstörung und Anpassungsstörung

by Maja Geisel - pixelio.de

 

 

 

Posttraumatische Belastungsstörungen können nach extrem belastenden beziehungsweise bedrohlichen (sogenannten traumatischen) Erlebnissen auftreten.

Zum Beispiel nach Ereignissen, die mit Gefahr für Leib und Seele oder sogar Lebensgefahr verbunden sind wie Unfälle, Gewaltverbrechen oder Naturkatastrophen.
Dies kann auch traumatisch wirken, wenn man selbst nicht unmittelbar betroffen ist, sondern nur Zeuge.

 

Anzeichen für eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

  • sind wiederkehrende Erinnerungen an das traumatische Ereignis - plötzlich auftretende, unwillentliche bildliche Erinnerung, Vorstellungen, Körperwahrnehmungen und oder Alpträume. Auslöser können bestimmte Hinweisreize, die mit dem Ereignis zu zu haben, sein. Die Betroffenen versuchen solchen Hinweisreizen aus dem Weg zu gehen. Diese "Flashbacks" können aber auch scheinbar grundlos passieren.
  • Schreckhaftigkeit
  • Schlafstörungen,
  • Angstzustände und oder Panikattacken
  • Gleichgültigkeit und Interesselosigkeit an anderen Menschen und dem normalen Leben - depressive Zustände
  • Sozialer Rückzug und Isolation

 

 

 

Anpassungsstörung - Schwierigkeiten im Umgang mit neuen, belastenden Lebenssituationen


Von einer Anpassungsstörung spricht man, wenn belastende Lebensereignisse wie beispielsweise

  • der Tod eines nahestehenden Menschen,
  • der Verlust des Arbeitsplatzes,
  • Schicksalsschläge jeglicher Art
  • oder bei Kindern die Trennung der Eltern.

psychische Beschwerden auslösen.

 

Der Weg

 

Es wird mein erstes Ziel sein, Ihr Sicherheitsgefühl und Ihr Vertrauen zu stärken. Wir können gemeinsam herauszufinden, welche Ressourcen Sie zur Verfügung haben und wie sie diese nutzen können um mit der Symptomatik besser zurecht zu kommen.

 

Danach können wir, wenn wir einen haltbaren Therapieboden geschaffen haben, langsam auch ihre schwierigen traumatischen Erlebnisse in der Distanz ansehen, damit sie innerlich integriert werden können. Sie brauchen einen Platz in der Lebensgeschichte, der trotz Trauer und Wut, Lebensfreude möglich macht.

 

Dann erst ist es wieder möglich sich gestalterisch und frei zu erleben.

 

 


Epiktet sagte: Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge.