Körpererleben

Juli Gänseblümchen - pixelio.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Körper als Ausdruck der Seele

 

 

Körpererleben - genaues Hinspüren und Verstehen!

 

Was sagt mir mein Körper, wenn ich von Emotionen (wie beispielsweise hemmende Angst, Panik oder unbändige Wut) übermannt werde? Und wie kann mir mein Körper helfen, Einfluss auf meine Gefühlswelt zu nehmen...

 

 

Psychosomatische Bescherden sind Hilferufe der Seele - sie wollen ernst genommen werden und ihren Sinn erhalten. 

 

Wenn für Schmerzen keine körperliche Ursache gefunden werden können, ist es hilfreich zu forschen, welche Botschaft dahinter steckt.

 

 

 

Chronische Schmerzen

 

Akute Schmerzen klingen ab, wenn die auslösende Ursache abgeheilt ist, weil damit ihre Aufgabe als Warnsignal erfüllt ist.

 

Das ist ein wichtiger Punkt, in dem sich chronische Schmerzen von akuten Schmerzen unterscheiden: Sie haben ihre Warnfunktion und damit ihre biologische Notwendigkeit verloren.

 

Das heißt, sie sind nicht mehr Begleiterscheinung einer Erkrankung, sondern haben sich verselbstständigt - zu einem eigenständigen Krankheitsbild.

 

Chronische Schmerzen können entstehen, wenn akute Schmerzen sich ständig wiederholen, oder - auch weil sie nicht ausreichend behandelt wurden - länger anhalten bzw sehr intensiv sind.

 

Denn dadurch kommt es zu Veränderungen an den Nervenzellen, die im Rückenmark und Gehirn für die Weiterleitung und Verarbeitung von Schmerzreizen zuständig sind.

 

Diese von Forschern auch als "Schmerzgedächtnis" bezeichnetet Veränderungen führen dann dazu, dass eine Schmerzempfindung entsteht, ohne dass die Schmerzrezeptoren erregt werden. Der Schmerz hat also seine ursprüngliche Ursache überdauert und ist selbst zur Krankheit geworden.

 

Chronische Schmerzen sind nicht einfach zu behandeln - insbesondere wenn sie schon lange Zeit bestehen und es sich um eine schwere Form handelt.

 

Wichtig zu wissen ist aber, dass sie sich bei nahezu allen Betroffenen wirksam bekämpfen lassen.

Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass sie vollkommen beschwerdefrei sind.

Es geht vielmehr darum, dass sie ihre Schmerzen in den Griff bekommen, dass sie lernen, Schmerzattacken zu vermeiden oder zumindest ihre Intensität vermindern.

 

Das Ziel ist, trotz möglicherweise bleibender oder manchmal auftretender Schmerzen in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit, ihrem psychischen Wohlbefinden, ihrem Berufs- und Privatleben möglichst wenig eingeschränkt fühlen. Kurz: eine verbesserte Lebensqualität.